559.086 Euro Bundesförderung für Sanierung des Freibads Rosdorf
„Ich freue mich sehr, dass das Freibad in Rosdorf mit Bundesmitteln unterstützt wird. Nun kann die Sanierung endlich starten“, so der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler nach der heutigen Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages. Dort wurde beschlossen, dass die Gemeinde Rosdorf aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“-Projektaufruf Schwimmbäder- einen Zuschuss von 559.086 Euro erhält. Die Gelder unterstützen die Sanierung und Erweiterung der Bädertechnik und die Sanierung der Beckenfolien des Freibades der Gemeinde und belaufen sich auf 75 Prozent der Gesamtinvestitionssumme. Güntzler hatte sich in Berlin intensiv für die Förderung eingesetzt. Auf seinen Hinweis hin bewarb sie sich die Gemeinde Rosdorf für die Fördermittel bereits im letzten Jahr, ging in der ersten Förderrunde jedoch leer aus. Anfang des Jahres bewarb man sich erneut, nun speziell im Förderverfahren für Schwimmbäder. Nunmehr war die Bewerbung erfolgreich.

„Das Freibad in Rosdorf ist eine Institution. Es ist ein Besuchermagnet, nicht nur für Rosdorferinnen und Rosdorfer“, so Güntzler, Mitglied im Sportausschuss des Bundestages. Und der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat Rosdorf, Luca Heinemann, ergänzt: „Unser Freibad ist für unsere Gemeinde eine zentrale Gemeinschaftseinrichtung für Sport, Erholung und das soziale Miteinander im Ort und zudem ein wichtiger Attraktivitätsfaktor, insbesondere für Familien und junge Leute.“ Güntzler hatte sich bereits im letzten Jahr bei einem vor Ort Termin von der großen Bedeutung des Freibades überzeugt.
Der Haushaltsausschuss hatte heute die Zuschüsse für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten freigegeben. Die Anträge waren zahlreich, so dass das Programm um ein Vielfaches überzeichnet war. Auch aus dem Wahlkreis Göttingen gab es weitere Anträge, die dieses Mal nicht erfolgreich waren. „Ich werde mich für alle Anträge weiterhin in Berlin stark machen“, so der Abgeordnete abschließend.
Hintergrund:
Für das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" wurden im Bundeshaushalt 2026 Programmmittel in Höhe von 583 Millionen Euro bereitgestellt. Davon entfallen 250 Millionen Euro ausschließlich auf die Sanierung von kommunalen Schwimmbädern. Damit unterstützt der Bund die Kommunen, dem Sanierungsstau bei diesen wichtigen kommunalen Einrichtungen entgegenzuwirken.