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09.09.2021, 21:29 Uhr
Stellungnahme zu anonymen Brief
Falschinformationen zu Wahlkampfzwecken irritieren
 Vor einigen Tagen erreichte uns als CDU-Gemeindeverband Rosdorf ein anonymes Schreiben. Inhalt dieses Briefes war im Wesentlichen die irrtümliche Behauptung, die CDU-Rosdorf hätte dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Sören Steinberg aktive Unterstützung zugesagt und diese nunmehr für nichtig erklärt. Das Schreiben sollte von vermeintlichen Bildausschnitten eines Chats auf der sozialen Plattform Facebook gestützt werden.

 An dieser Behauptung sind gleich mehrere Dinge unwahr. Vorweg sei daher gesagt, dass die CDU-Rosdorf nie von aktiver Unterstützung für Steinberg gesprochen hat. Steinbergs Kandidatur wurde von uns als CDU toleriert, da die Zusammenarbeit mit ihm als Person deutlich effizienter, vertrauensvoller und zielführender war als mit anderen Fraktionen im Gemeinderat. Wir trennen dabei klar zwischen Steinberg als Person und seiner parteipolitischen Zugehörigkeit zur SPD sowie damit auch seiner Fraktion. Demnach kam eine aktive Unterstützung von uns nie in Frage, da dieser das SPD-Parteibuch im Wege steht. Was andererseits behauptet und beschrieben wird ist verzerrend und wird von uns verurteilt.

Da seitens der CDU-Rosdorf, trotz aller Wertschätzung für Steinberg, nie aktive Unterstützung zugesichert wurde, kann diese folglich auch nicht zurückgenommen werden.

Im Brief wird des Weiteren eine vermeintliche Annährung zu GuT beschrieben, die wir ohne jede Umschweife zurückweisen können. Während des Wahlkampfes gab es in keiner Weise eine politische Annährung an GuT, die ohnehin inhaltlich mehr als unverständlich wäre. Dies hat auch die vergangene Legislatur im Gemeinderat eindrucksvoll bewiesen.

Besonders entsetzt hat uns jedoch der letzte Vorwurf, in dem versucht wird, unserem Vorsitzenden Luca Heinemann aufgrund seines Alters die nötige Erfahrung abzusprechen. Der CDU-Gemeindeverband Rosdorf hat dieses Jahr einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gemacht und den Verband jünger, breiter und moderner aufgestellt. Ein Konzept, dass wir bei allen politischen Mitbewerbern, sowohl in der Verbandsführung, als auch auf den Kandidatenlisten, vermissen. Wir halten es daher für ein mehr als fragwürdiges demokratisches Verständnis und eine grobe Überheblichkeit, jungen Menschen, die sich für unsere Gemeinde ehrenamtlich engagieren, die Kompetenz dafür abzusprechen.

Ohnehin ist unser demokratisches Selbstverständnis von Klarheit und Transparenz geprägt. Wenn wir zu etwas Stellung beziehen, bekennen wir Farbe und zeigen Gesicht. Hierzu fehlt dem Verfasser oder der Verfasserin des Schreibens scheinbar die demokratische Courage und er/sie beteiligt sich lieber als Moralpolizei im Internet.

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