Eine familien- und kinderfreundliche Kommune ist Rosdorf, das ist unbestritten. Die Rosdorfer CDU setzt sich daher weiter für die Einrichtung einer Ganztagsschule an der Heinrich-Gruppe-Schule in Rosdorf ein und unterstreicht die Beschlüsse des Gemeindrates aus den Jahren 2009 und 2010. Die Umsetzung der Ganztagsschule muss dabei unter Beachtung der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung, der Realisierung eines attraktiven pädagogischen Betreuungsangebotes und der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde erfolgen.
Zur Förderung und zum Ausbau von regenerativen Energien gibt es unter Hinweis auf die nukleare Katastrophe in Japan keine wirkliche Alternative. Die gefährliche Energieerzeugung durch Atomkraftwerke muss ein Auslaufmodell sein. Die CDU Rosdorf wird sich dieser Herausforderung stellen und sich konstruktiv bei der Ansiedlung von Windenergierädern und der Planung der 380 KV-Starkstromleitung durch die Gemeinde Rosdorf einbringen. Hinsichtlich der Ansiedlung von Windenergierädern wollen wir unser ureigenes Planungsrecht nicht aus der Hand geben und Vorranggebiete für Rosdorf ausweisen. Bei der Frage nach der Ausführung (Erdverkabelung in Wechselstrom- oder Gleichstromtechnik, Überlandleitung) wollen wir Klarheit. Die Fakten, die Vor- und die Nachteile der Varianten müssen auf den Tisch, damit die verträglichste Variante für Rosdorf und seine Einwohner gefordert werden kann.
Die Gemeinde hat Schulden. Trotz versuchter Haushaltssanierung durch Sparen kann kaum eine Besserung erzielt werden. Wir werden alles daran setzen und die Verwaltung unterstützen, dass die Gewerbeflächen in Rosdorf vermarktet werden könnten. Denn nur mit der Ansiedlung leistungsfähiger Gewerbebetriebe kann die Gewerbesteuer für Rosdorf sinnvoll erhöht und die Einnahmeseite verbessert werden. Für Rosdorf ergeben sich dadurch Mehreinnahmen und bessere Handlungsoptionen in der Zukunft.






