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12.02.2007, 18:09 Uhr
Kalkarmes Trinkwasser für Rosdorf
Kooperation mit den Stadtwerken Göttingen
Rosdorf - Die CDU-Fraktion im Gemeinderat Rosdorf hat in der Ratssitzung am 5.2.2007folgenden Antrag eingebracht:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
wir bitten Sie, nachfolgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung (5.2.07) aufzunehmen.
Der Rat möge beschließen:
Bürgermeister und Verwaltung der Gemeinde Rosdorf werden beauftragt, mit den Stadtwerken Göttingen und dem Wasserverband Leine-Süd mit dem Ziel zu verhandeln, allen Rosdorfer Haushalten den Bezug von kalkärmeren Trinkwasser zu ermöglichen
Begründung:
Das Trinkwasser für die Haushalte in den Ortschaften der Gemeinde Rosdorf wird überwiegend aus den Brunnen in Tiefenbrunn gewonnen und enthält hohe Kalkanteile. Nach den Analysen der letzten Jahre liegen die Härtegrade bei 24 und mehr.
Dieser hohe Kalkanteil bewirkt eine ständige finanzielle und funktionelle Belastung der hausinternen Wasserversorgungs- und Wasserbearbeitungs-anlagen. Warmwasserboiler, Wärmetauscher; Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kaffeemaschinen u. ä. sind permanent verkalkt. Gleiches gilt auch für die öffentlichen Einrichtungen und die Wasserversorgungs-anlagen.
Der Betrieb von Enthärtungsanlagen oder die wiederholte Neuanschaffung verkalkter Anlagen bis hin zu kompletten Neuverrohrungen und ein wesentlich erhöhter Stromverbrauch wegen des schlechteren Wirkungsgrads (Wärmeübergang) sind die unserer Auffassung nach unvertretbaren Folgen. Die volkswirtschaftlichen Schäden und finanziellen Mehrbelastungen der Haushalte sind beachtlich.
Wegen Reparatur- und Wartungsarbeiten der Versorgungsleitungen haben die Haushalte der Ortschaft Rosdorf vorübergehen (ca. vier Wochen) Trinkwasser von den Stadtwerken Göttingen bekommen.
Das hat dazu geführt, dass die Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Rosdorf erfahren haben, welche Vorteile und Nutzen mit dem Bezug von kalkärmerem Trinkwasser verbunden sind.
Auch das lange Zeit herrschende Vorurteil, das Göttinger Trinkwasser sei wesentlich schlechter als das Tiefenbrunner hat sich in dieser kurzen Zeit relativiert. Von etlichen Bürgerinnen und Bürgern konnten wir erfahren, dass diese mit dem Göttinger Trinkwasser sehr zufrieden waren und auch weiterhin mit diesem Wasser beliefert werden möchten.
Uns ist bekannt, dass die Stadtwerke Göttingen neue Wasserabnehmer suchen, um die vertraglich vereinbarten Wasserbezugsmengen aus dem Harz vermarkten zu können.
Um das im Antrag beschriebene Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, dass Bürgermeister und Verwaltung unverzüglich Sondierungsgespräche und Verhandlungen mit den Stadtwerken sowie dem künftig für die Versorgung der Rosdorfer Haushalte zuständige Wasserbeschaffungsverband Leine-Süd führen.
gez.
Jörg Winter Gerhard Winter
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
wir bitten Sie, nachfolgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung (5.2.07) aufzunehmen.
Der Rat möge beschließen:
Bürgermeister und Verwaltung der Gemeinde Rosdorf werden beauftragt, mit den Stadtwerken Göttingen und dem Wasserverband Leine-Süd mit dem Ziel zu verhandeln, allen Rosdorfer Haushalten den Bezug von kalkärmeren Trinkwasser zu ermöglichen
Begründung:
Das Trinkwasser für die Haushalte in den Ortschaften der Gemeinde Rosdorf wird überwiegend aus den Brunnen in Tiefenbrunn gewonnen und enthält hohe Kalkanteile. Nach den Analysen der letzten Jahre liegen die Härtegrade bei 24 und mehr.
Dieser hohe Kalkanteil bewirkt eine ständige finanzielle und funktionelle Belastung der hausinternen Wasserversorgungs- und Wasserbearbeitungs-anlagen. Warmwasserboiler, Wärmetauscher; Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kaffeemaschinen u. ä. sind permanent verkalkt. Gleiches gilt auch für die öffentlichen Einrichtungen und die Wasserversorgungs-anlagen.
Der Betrieb von Enthärtungsanlagen oder die wiederholte Neuanschaffung verkalkter Anlagen bis hin zu kompletten Neuverrohrungen und ein wesentlich erhöhter Stromverbrauch wegen des schlechteren Wirkungsgrads (Wärmeübergang) sind die unserer Auffassung nach unvertretbaren Folgen. Die volkswirtschaftlichen Schäden und finanziellen Mehrbelastungen der Haushalte sind beachtlich.
Wegen Reparatur- und Wartungsarbeiten der Versorgungsleitungen haben die Haushalte der Ortschaft Rosdorf vorübergehen (ca. vier Wochen) Trinkwasser von den Stadtwerken Göttingen bekommen.
Das hat dazu geführt, dass die Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Rosdorf erfahren haben, welche Vorteile und Nutzen mit dem Bezug von kalkärmerem Trinkwasser verbunden sind.
Auch das lange Zeit herrschende Vorurteil, das Göttinger Trinkwasser sei wesentlich schlechter als das Tiefenbrunner hat sich in dieser kurzen Zeit relativiert. Von etlichen Bürgerinnen und Bürgern konnten wir erfahren, dass diese mit dem Göttinger Trinkwasser sehr zufrieden waren und auch weiterhin mit diesem Wasser beliefert werden möchten.
Uns ist bekannt, dass die Stadtwerke Göttingen neue Wasserabnehmer suchen, um die vertraglich vereinbarten Wasserbezugsmengen aus dem Harz vermarkten zu können.
Um das im Antrag beschriebene Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, dass Bürgermeister und Verwaltung unverzüglich Sondierungsgespräche und Verhandlungen mit den Stadtwerken sowie dem künftig für die Versorgung der Rosdorfer Haushalte zuständige Wasserbeschaffungsverband Leine-Süd führen.
gez.
Jörg Winter Gerhard Winter
aktualisiert von Gerhard Winter, 04.01.2011, 18:40 Uhr
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