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Rosdorfer Vereinsförderrichtlinie, Scheinheiligkeit der SPD
„Im Bezug auf die Diskussion um die geplante Richtlinie zur Förderung der Rosdorfer Vereine bin ich es langsam leid, mich ständig mit der Scheinheiligkeit und der Arroganz der Mehrheit im Rosdorfer Rat auseinander setzen zu müssen“ so die Reaktion des CDU-Fraktionsvorsitzenden Jörg Winter auf die verbalen Angriffe der Sozialdemokraten.
„Anstatt mit uns in einem ergebnisoffenen Dialog zu treten und eine für alle Vereine gerechte Förderrichtlinie zu entwerfen, drischt die SPD mit stereotypen Phrasen auf uns ein.
„Die Richtlinie würde sicherlich zusätzliche Kosten verursachen, die kompensiert werden müssen. Aber keine 30.000 €, so wie vom SPD-Vorsitzenden behauptet“, so Winter weiter.
Im übrigen geht es, wie schon im Artikel im GT berichtet um eine gute und wirkungsvolle Jugendarbeit. Gelingt es den Vereinen mit ihrem attraktiven Angebot immer mehr Jungendliche von der Straße zu holen, dann ist das eine Investition in die Zukunft, die uns zusätzliche Ausgaben wert sein sollte.
Immerhin haben in den letzten Wochen 5 Ortsräte für die Richtlinie gestimmt. Die Vereinsvorstände, die informiert werden konnten oder die sich informiert haben, die waren auch für eine solche Regelung.
Im Gegenteil, mindestens in zwei Fällen wird es wohl so gewesen sein, dass die Vereinsvertreter sich positiv äußerten, dann aber im Ortsrat als Sozialdemokraten gegen die Richtlinie votierten – mussten sie sich dort dem parteipolitischen Druck beugen?
„Und wenn der Fraktionsvorsitzende der SPD dann noch behauptet, er lehne eine Verteilung von öffentlichen Mitteln mit der Gieskanne strikt ab, dann aber verschweigt, dass jedes Jahr nur an die Sportvereine öffentlichen Mittel von 13.000 € mit Gieskanne verteilt werden, ohne dass die SPD widerspricht, dann kann man doch nur von Scheinheiligkeit sprechen.
Es soll wohl in Rosdorf weiterhin eine ungerechten Verteilung von Fördermittel geben. Es soll wohl weiterhin Vereine geben, die privilegiert sind und pauschal Geld bekommen und es soll Vereine geben, die das nicht erhalten.“
Ist das gerecht, ist das eine Gleichbehandlung der Vereine?






